Entführung


Entführungen

Tausende verschwundene Jungen und Mädchen. Im Idealfall tauchen sie einige Tage oder Wochen später unversehrt wieder auf und können halbwegs unbeschwert ihr Leben weiterführen.
Doch immer häufiger muss man erleben, das geistig gestörte Männer und Frauen die Kinder und Jugendlichen jahrelang wie Sklaven oder Tiere halten und keine Rücksicht auf ihre Gefühle nehmen.
Hier einige der spektakulärsten Entführungen...

Der Fall Madeleine McCann

Ein Name geht um die Welt. Am 03.Mai diesen Jahres jährt sich der Tag des Verschwindens von Madeleine McCann zum ersten Mal. Das dreijährige Mädchen verschwand 2007 aus einer Ferienanlage in Portugal.

Nachdem die Polizei  weiterhin im Dunkeln tappt, haben die Eltern des kleinen Mädchens ein spanisches Detektivbüro engagiert. Damit drücken die Eltern und die Detektive die Hoffnung aus, dass das Mädchen auch nach dieser langen Zeit noch am leben ist.

Nachdem ab September des letzten Jahres die Eltern im Fokus der Verdächtigungen standen, hoffen Privatermittler den Fall doch noch so schnell wie möglich zu lösen und Maddie lebend wieder zu finden.

Auch wenn sich die Vorwürfe gegenüber den McCanns nicht bestätigt haben, Kate McCann muss damit rechnen, dass die Portugiesische Justiz den Prozess macht, wegen Unterlassung der Aufsichtspflicht. Bizarr mutet an, dass die Polizei, trotz Mithilfe der Gesamten Welt, keine Lösung im Fall Maddie vorlegen konnte. So wird vermutet dieser Prozess soll von der Polizeiarbeit, die allen Anlass zur Kritik gibt, ablenken.

Das Entführungsopfer Stephanie aus Dresden

Die 13 jährige Stephanie verlässt am 11. Januar 2006, wie an jedem Morgen, ihr Elternhaus, um in die 900 m (!) entfernte Schule zu gehen. Doch es kommt alles anders.
Mario M, der Täter, der sie Minuten nach Verlassen des Hauses in seinen Wagen zerrt, ist ein vorbestrafter Vergewaltiger, der schon des Öfteren wegen pädophilier Neigungen und Brutalität gegenüber Frauen auffiel, ja sogar in Bautzen im Gefängnis saß.
Stephanie, wurde 40 Tage lang von dem 36 jährigen Täter hunderte Male missbraucht. Er filmte und folterte sie ohne jegliche Regung des Mitleids zu zeigen.
Unfassbar ist jedoch, dass die Polizei bei ihrer Großfahndung nach dem Mädchen, nicht einmal auf den Gedanken kommen Mario M, der nur wenige Minuten von Stephanies Haus entfernt wohnt, zu kontrollieren.
Wenn er aus dem Haus ging, sperrte er Stephanie in eine Holzkiste ein.
Doch nach einigen Wochen macht er einen Fehler. Er gesteht ihr zu, sie auf einem Spaziergang zu begleiten. Dabei lässt sie einen Hilfsbrief, den sie vorbereitet hatte fallen. Darauf steht: ihr Name und die Adresse von dem Ort an dem sie gefangen gehalten wird. Als der Zettel gefunden und die Polizei alarmiert wird, wird Mario umgehend verhaftet und das Mädchen befreit.

Der Fall Natascha Kampusch

Am 23. August 2006 geht eine Meldung um die Welt, das österreichische Mädchen Natascha Kampusch, die 1998 entführt und nie gefunden wurde, ist wieder da. Mit den Worten „Ich bin Natascha Kampusch“ meldete sich die mittlerweile 18jährige bei der Polizei. Die ganze Geschichte mit allen Einzelheiten …
Der wohl populärste Fall einer Kindesentführung in ganz Österreich.

Die Entführung 1998:

Das 10 jährige Mädchen Natascha Kampusch wurde am 2. März 1998 auf dem Weg zur Schule in Wien entführt.
Als man an diesem Tag das Verschwinden des kleinen Mädchens bemerkte, nahm man zunächst an, das Kind sei weggelaufen, da an diesem Morgen ein heftiger Streit zwischen der Mutter und dem Mädchen vorgefallen war.
Als man Natascha dann polizeilich zu suchen begann, gingen zahlreiche Hinweise von Seiten der Bevölkerung ein, die ganz eindeutig auf eine Entführung hinwiesen.
Eine Schulkameradin des Kindes erzählte, dass das Mädchen auf dem Schulweg in einen am Straßenrand parkenden Kleintransporter gezogen wurde, indem laut ihr zwei Personen gesessen haben sollen.
Ein Detektiv fand nach diesen Angaben keine weiteren Hinweise, die zur Lösung des Falles beitragen konnten.
So konzentrierte sich die komplette Suche der Polizei auf einen weißen Kleinbus. In der Umgebung von Wien wurden mehr als 1000 Kleinbusse kontrolliert, darunter auch den Kleinbus des Nachrichtentechnikers Wolfgang Priklopil, der, wie sich viele Jahre später herausstellte, wirklich der Entführer war.
Doch bei der Kontrolle des Wagens fanden sich Bauschuttreste, was zu den Angaben von Priklopil passte, der angab Bauarbeiten durchzuführen und den Transporter eben dafür zu benötigen. So wurde der Mann, der keinerlei Vorstrafen hatte, nicht weiter überprüft.
Ein anonymer Hinweis, der bei der Polizei einging und eindeutig auf den Täter hinweist wurde nicht ausreichend beachtet und so blieb der Fall über Jahre ungeklärt und wäre es auch jetzt noch, wäre es Natascha Kampusch nicht gelungen im Alter von 18 Jahren, als 8 Jahre nach ihrem Verschwinden aus der Gefangenschaft zu flüchten. 

Die Gefangenschaft:

Natascha Kampusch wurde über 8 Jahre lang in einer Montagegrube unter der Garage ihres Entführers gefangen gehalten, die mit einer schallisolierten Tresortür verschlossen werden konnte.
Der Raum in dem sie schlafen musste war 1,80m breit und knapp 2,50m breit. In ihm befanden sich ein Hochbett, ein kleiner Schreibtisch und sogar ein Fernseher. Ansonsten befanden sich in dem Raum noch einige Regale, ein WC und ein Waschbecken.
Alle Einzelheiten, die Über Kampuschs Martyrium bekannt sind, weiß man von ihr selbst.
So sagte sie, sie sei die ersten sechs Monate ihrer Gefangenschaft permanent in dem Raum verblieben.
Später jedoch durfte sie in das Haus des Entführers, zum Einkaufen und einmal in den Skiurlaub. Sie hatte jedoch zu große Angst vor ihrem Entführer um zu fliehen oder andere Personen um Hilfe zu bitten. Zudem durfte sie Videos anschauen, Radiosendungen hören und Zeitungsauschnitte, sowie Bücher lesen, die der Entführer auswählte. So wusste sie gut über das aktuelle Geschehen in der Welt bescheid. 

Die Flucht nach über 8 Jahren:

Über acht Jahre später am 23. August 2006 wurde Priklopil zu nachlässig und ließ Natascha sein Auto aussaugen. Als er einen Anruf bekam drehte er sich kurz weg und konzentrierte sich auf das Telefonat. Natascha nutzte die Gelegenheit und flüchtete in den Nachbargarten, wo sie eine ältere Frau um Hilfe bat. Diese rief die Polizei, die sich um das so lange vermisste Mädchen kümmerte.
Als ihr Entführer bemerkte dass sie verschwunden war, machte er sich umgehend auf die Suche nach der jungen Frau. Es gelang ihm sich der Polizei zu entziehen und sich vor einem Zug zu Tode zu stürzen. So werden Hintergründe der Tat für immer nur in Spekulationen formuliert sein.

Der Entführungsfall Tanya Kach

Die amerikanische Schülerin Tanya wurde im Alter von 14 Jahre am 10. Februar 1996 entführt und blieb 10 Jahre lang vermisst. Es gab keine Hinweise auf eine Entführung.
Ihr Entführer Thomas Hose, heute 48 war Sicherheitsbeauftragter ihrer Schule und ihre heimliche Flamme. Doch aus den gemeinsamen Plänen "durchzubrennen" wurde nichts, da Thomas sie in seinem Schlafzimmer, was nur drei Kilometer von ihrem Zuhause entfernt lag, eingesperrt. In der gesamten Zeit hatte sie keinen Kontakt zur Außenwelt außer über TV und Radio. Die Eltern die im selben Haus wohnten, sollten nichts mitbekommen und so musste das junge Mädchen jahrelang auf zehenspitzen laufen.
Thomas Hose schrieb ihr genau vor, was sie anzuziehen und zu essen durfte, zumeist Erdnussbutterbrote und Wasser. Er veränderte ihr Aussehen und gab ihr einen anderen Namen.
Er redete ihr jahrelang ein, niemand würde sich für ihr Verschwinden interessieren und er würde sie umbringen sobald sie flüchtet. Als Toilette musste sie einen Eimer nehmen. Sie wurde die ganze Zeit über von ihm missbraucht.
Im letzten Jahr ihrer Gefangenschaft durfte sie in die Kirche und einkaufen in einem kleinen Laden. Den dortigen Verkäufer bat Tanya um Hilfe, erzählte von Thomas. Als sie ihm schließlich erzählte wer sie genau war rief er dann die Polizei.

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