Informationen für Nachwuchsdetektive


Junior-Detektive ermitteln

Jeder Junge und jedes Mädchen will sicherlich einmal einen kniffligen Fall lösen und danach der viel Anerkennung und Dankbarkeit erhalten. Weitere wertvolle Tipps und Tricks zum Detektiv spielen gibt es hier. Vom Detektiv-Hauptbüro bis zur Spurensicherung.

Spurensicherung

Zu den wichtigsten Beweismitteln bei der Detektivarbeit gehört das Sichern von Spuren. Wenn der Detektiv an den Tatort kommt, muss zuallererst analysiert werden, ob Spuren zu erkennen sind, die auf das Verbrechen und den Täter hinweisen könnten. Alle Spuren müssen ersteinmal gesichert werden, später wird sich dann herausstellen, ob sie von Nutzen sind.

Jeder Privatermittler weiß, dass es keineswegs nur Finger- oder Fußabdrücke zu sichern gibt. Am Tatort ist es deshalb besonders wichtig vorsichtig zu sein, damit man nicht seine eigenen Spuren sichert und alle anderen verwischt.
Es gibt verschiedene Arten von Spuren, die Detektive sichern müssen:

Reifenspuren
Egal ob Auto, Fahrad oder andere Spuren. Dank der Profilspuren läßt sich die Art des Fahrzeuges ermitteln. Die Information schränkt den Kreis der Verdächtigen stark ein.

Schmutz
Natürlich kann nicht jedes Staubkorn oder Kuchenkrümel auf einen Verdächtigen hinweisen, aber bei der Eingrenzung der Verdächtigen kann jeder Hinweis dienlich sein. Kommt der Meisterdetektiv an den Tatort und findet dort einen Zigarettenstummel, obwohl das Opfer gar nicht raucht, ist das ein wunderbarer Hinweis auf den Täter. Dank dieser Überbleibsel kann man herausfinden, wo der Täter kurz zuvor war (durch Erdklumpen) oder welche Eigenschaften er haben muss.

Fußspuren und Fingerabrücke
In nasser Erde finden Meisterdetektive meistens noch verwertbare Beweise, die zur Lösung des Kriminalfalles führen können. So kann mit dem richtigen Werkzeug der Profilabdruck gesichert werden. Auch Fingerabdrücke können zur eindeutigen identifizierung der Täter führen.

Verlorene Dinge
Hat der Täter nicht aufgepasst und bei der Tat etwas verloren, so ist das ein Glücksfall für die Ermittler. So geben Taschentücher, Stifte, ja auch nur ein abgerissener Knopf Hinweise auf den möglichen Täter, der die Straftat begangen hat.

Die Wichtigkeit der Fingerabdrücke

Erwachsene Detektive, die ein Gewerbe angemeldet haben und die Polizei können bei der Sicherung von Fingerabdrücken auf ihr Spezialwerkzeug vertrauen und nachsehen, ob die Person bereits in einer Verbrecherdatei gelistet ist.

Jeder Mensch hat einen eindeutigen Fingerabdruck, der einmalig ist und das ist auch der Grund, weshalb diese genetische Unterschrift ein Glücksfall an einem Tatort ist. Wird ein gut erhaltener Fingerabdruck gefunden, so gibt es für den Verdächtigen kein leugnen mehr. Der Täter wäre eindeutig überführt, das er sich zur fraglichen Tatzeit am Tatort befunden haben muss. Entweder ist er jetzt interessant als Zeuge oder als Täter ermittelt.

Jung-Detektive - Helfer der Polizei

Jeder angehende Detektiv will so schnell wie möglich einen Fall lösen. Am liebsten allein. Doch wenn ein echtes Verbrechen geschehen ist, muss die Polizei eingeschalten werden. Aber als Beobachter kann sich der Jungdetektiv sehr nützlich machen.

Wenn der Nachwuchsermittler an einem Tatort ist, kann er der eintreffenden Polizei helfen, indem er die folgenenden Fragen wahrheitsgemäß beantworten kann:

Was ist passiert? (Welches Verbrechen?, Was hat der Täter gemacht?)
Wo ist es passiert?
Wann ist es passiert?
Wer war das Opfer und welche Zeugen waren da?
Wie hat der Täter das Verbrechen begangen?
Was hat der Täter gemacht?
Warum hat er es getan?

Auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden können, so kann schon ein Zeuge der sehr genau beobachtet hat, zur Lösung des Falles verhelfen. Wichtig ist allerdings auch, nichts dazu zu dichten, denn sonst würden die Ermittlungen der Detektive eventuell behindert werden.

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